
Spieler in Deutschland verfolgen derzeit Fälle vor nationalen Gerichten sowie dem Europäischen Gerichtshof, in denen sie Verluste aus Online-Casinos zurückfordern, die zwischen 2012 und 2021 ohne deutsche Lizenz operierten, während der Glücksspielstaatsvertrag ein umfassendes Verbot für Online-Glücksspiele vorsah, und diese Verfahren argumentieren, dass Betreiber Spielerbeiträge aufgrund der damaligen Verbotslage nicht rechtmäßig einbehalten konnten, was potenziell zu Haftungen in Höhe von Hunderten Millionen Euro führen könnte, falls die Klagen Erfolg haben, wobei Unsicherheiten durch mögliche Konflikte mit EU-Recht bestehen bleiben.
Der Interstate Treaty on Gambling etablierte von 2012 bis 2021 ein flächendeckendes Verbot für Online-Glücksspiele in Deutschland, während physische Casinos während dieses Zeitraums erlaubt blieben, was die Begründung des Online-Verbots in laufenden Verfahren kompliziert, und Gerichte in mehreren Bundesländern prüfen nun, ob Betreiber ohne Lizenz Spielgelder rechtmäßig behalten durften oder ob Rückerstattungen an Spieler erfolgen müssen, wobei diese Argumentation auf der Unwirksamkeit von Verträgen unter Verstoß gegen gesetzliche Verbote basiert.
Im Mai 2026 zeigen aktuelle Berichte, dass mehrere Fälle vor deutschen Oberlandesgerichten anhängig sind, in denen Spieler auf Basis früherer EuGH-Entscheidungen zu grenzüberschreitenden Dienstleistungen argumentieren, und diese Verfahren könnten die Haftung von Betreibern erheblich erweitern, falls nationale Verbote als unverhältnismäßig gegenüber EU-Freiheiten eingestuft werden.
Kläger stützen ihre Forderungen darauf, dass Online-Casinos ohne deutsche Lizenz keine gültigen Verträge mit Spielern eingehen konnten, sodass einbehaltene Verluste zurückzuzahlen seien, und diese Position bezieht sich auf nationale Regelungen, die illegale Glücksspielverträge als nichtig betrachten, während gleichzeitig EU-Recht die Dienstleistungsfreiheit schützt, was zu potenziellen Konflikten führt, die der Europäische Gerichtshof klären soll.
Experten verweisen auf die Tatsache, dass physische Casinos in derselben Periode legal betrieben werden konnten, was die selektive Beschränkung von Online-Angeboten in Frage stellt, und Beobachter notieren, dass erfolgreiche Klagen zu Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe führen könnten, falls Gerichte die Verbotsregelung als nicht mit EU-Vorgaben vereinbar einstufen.

Der Europäische Gerichtshof befasst sich mit Vorlagefragen aus deutschen Verfahren, die die Vereinbarkeit des nationalen Online-Verbots mit EU-Grundfreiheiten prüfen, und in diesem Zusammenhang argumentieren Vertreter der Spieler, dass die Erlaubnis physischer Casinos die Rechtfertigung für das Online-Verbot untergräbt, während Betreiber auf die Notwendigkeit nationaler Regulierung zum Schutz von Verbrauchern verweisen.
Aktuelle Entwicklungen im Mai 2026 deuten darauf hin, dass Entscheidungen des EuGH die Grundlage für weitere Klagen schaffen könnten, wobei Daten aus Gerichtsakten zeigen, dass bereits Dutzende Verfahren eingeleitet wurden, und diese könnten die Position von Betreibern ohne Lizenz erheblich schwächen, falls EU-Recht Vorrang erhält.
Branchenanalysen schätzen, dass erfolgreiche Rückforderungen zu Verbindlichkeiten von mehreren hundert Millionen Euro führen könnten, da zahlreiche Spieler aus dem Zeitraum 2012 bis 2021 betroffen sind, und diese Schätzungen basieren auf geschätzten Umsätzen unlizenzierter Plattformen während des Verbotszeitraums, während Unsicherheiten durch mögliche Vergleiche oder abweichende EuGH-Urteile bestehen bleiben.
Deutsche Gerichte haben in ersten Instanzen unterschiedlich entschieden, wobei einige Fälle zugunsten von Spielern ausgingen und andere die Ansprüche abwiesen, und diese Divergenzen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Europäische Gerichtshof letztlich eine einheitliche Linie vorgibt, die für alle Mitgliedstaaten relevant sein könnte.
Im Mai 2026 beobachten Beteiligte, dass zusätzliche Klagen eingereicht werden, die auf ähnlichen Argumenten beruhen, und diese könnten die Rechtslage für Online-Glücksspielanbieter in Deutschland grundlegend verändern, falls die Gerichte die Nichtigkeit von Verträgen unter dem alten Staatsvertrag bestätigen, während physische Angebote weiterhin erlaubt blieben.
Die laufenden Verfahren vor deutschen Gerichten und dem Europäischen Gerichtshof beleuchten die komplexe Schnittstelle zwischen nationalem Glücksspielrecht und EU-Vorgaben, und sie könnten zu erheblichen Rückerstattungen führen, falls die Argumente der Spieler durchgesetzt werden, wobei die endgültigen Ergebnisse von Entscheidungen abhängen, die noch ausstehen, und diese Fälle bieten Einblicke in die Entwicklung der Regulierung über Grenzen hinweg. Europäischer Gerichtshof sowie weitere Quellen wie Berichte der Europäischen Kommission liefern zusätzliche Kontexte zu diesen Entwicklungen.